Über diese Tagung

Hochschulische Ombudsstellen: Wie? Warum? Wozu?

01.
Juli 2021
09:45 – 12:00
Sky Lounge, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien (hybride Veranstaltung)
Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

Hochschulische Ombudsstellen gab es ursprünglich erstmals in den 1960er Jahren im angloamerikanischen Raum (Kanada, USA), seit den 1980er Jahren auch in Ibero-Amerika und in Europa. Derzeit gibt es sie in insgesamt 24 europäischen Ländern. In Österreich ist 1997 die Studierendenanwaltschaft im Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen worden. 2012 ist dort die Ombudsstelle für Studierende gesetzlich verankert worden.

Selbige war vorigen Herbst in die Vorbereitungsarbeiten der (virtuellen) „Bologna“-Bildungsminister*innenkonferenz in Rom am 18. und 19. November 2020 eingebunden. An ihr haben Vertreter*innen aus insgesamt 49 Mitgliedsländern des Europarates teilgenommen, für Österreich Bundesminister Heinz Faßmann. Im Verlaufe der Konferenz wurde das sogenannte Rome Communiqué verabschiedet, in dem erstmals in einem gesamteuropäischen Dokument auf die Bedeutung von hochschulischen Ombudsstellen hingewiesen wird. Darin empfohlen ist die Einrichtung von niederschwelligen, unabhängigen Ombudsstellen an den Hochschulen zur Vermeidung und Behandlung von Konflikten, zur Gewährleistung des Rechtsschutzes für Studierende, aber auch zur Beratung und Unterstützung bei allfälligen persönlichen Konflikten.

Mittlerweile gibt es neben der ministeriellen Ombudsstelle auch an insgesamt 11 hochschulischen Bildungseinrichtungen im österreichischen Hochschulraum solche dezentralen Stellen. Die jüngste derartige Einrichtung ist im April 2021 an der Medizinischen Universität Innsbruck installiert worden.

Während dieser Veranstaltung sollen einerseits (hochschulinterne) politische Überlegungen zur Einrichtung bisheriger Ombudsstellen, andererseits konkrete Alltagsbeispiele aus dem Anwendungsbereich der existierenden Einrichtungen präsentiert und diskutiert werden.

Das Programm der Veranstaltungen finden Sie hier.

Speicherung der Daten:
Die für die Organisation der Veranstaltung notwendigen personenbezogenen Daten werden maschinell verarbeitet und gespeichert. Ebenso werden Fotos und Videos bei der Veranstaltung gemacht, die für Medienzwecke verwendet werden.

Vortragende

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